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Lieber Leser dieser Geschichten,

 

ich habe im Lauf der Jahre diese Geschichten von Freunden

und Bekannten erhalten. Ich möchte Sie gerne an Dich weitergeben.

Leider kenne ich die Verfasser der Geschichten nicht,

deshalb konnte ich die Quellen hier nicht aufführen.

 

 

Ein Mann lebte an der großen Straße

Ein Mann lebte an der großen Straße...... und verkaufte Würstchen.

Er besaß kein Radio

Er konnte schlecht sehen, deshalb las er keine Zeitung.

Aber seine heißen Würstchen waren gut.

Er stellte ein Schild am Straßenrand auf, das verkündete, wie gut sie waren.

Er stand am Rande der großen Straße und rief:

"Heiße Würstchen, heiße Würstchen", und er hatte viele Kunden.

Er bestellte mehr Würstchen und Brötchen und kaufte

einen größeren Verkaufsstand.

Er nahm seinen Sohn von der Schule, weil er Hilfe brauchte.

Aber da geschah etwas Überraschendes.

Der Sohn fragte:" Vater, hast du denn nie Radio gehört?

Wir haben eine schreckliche Wirtschaftskrise.

Die Weltlage sieht schrecklich aus, und bei uns zu Hause

ist alles noch schlimmer."

Daraufhin  dachte der Vater bei sich: "Nun ja, mein Sohn

ist auf das Gymnasium gegangen. Er hört Radio und liest die Zeitung,

er müßte es eigentlich wissen." Deshalb bestellte der Vater weniger Würstchen,

entfernte das Werbeschild und machte sich nicht mehr die Mühe,

an der Straße zu stehen, und Würstchen zu verkaufen.

Der Würstchenverkauf brach fast über Nacht zusammen.

"Du hattest recht, mein Sohn", sagte der Vater,

"wir stecken mit Sicherheit mitten in einer großen

Wirtschaftskrise."

 

Märchen

Vom Auszug aller "Ausländer"

Es war einmal, etwa drei Tage vor Weihnachten, spät abends.

Über dem Marktplatz der kleinen Stadt kamen ein paar Männer gezogen.

Sie blieben an der Kirche stehen und sprühten auf die Mauer die Worte "Ausländer raus"

und "Deutschland den Deutschen".

Steine flogen in das Fenster des türkischen Ladens gegenüber der Kirche.

Dann zog die Horde ab. Gespenstische Ruhe.

Die Gardinen an den Fenstern der Bürgerhäuser waren schnell wieder zugefallen.

Niemand hatte etwas gesehen.

"Los kommt, wir gehen." "Wodenkst Du hin! Was sollen wir denn da unten im Süden?"

"Da unten? Da ist doch immerhin unsere Heimat. Hier wird es schlimmer.

Wir tun, was an der Wand steht: ´Ausländer raus´ !"

Tatsächlich: Mitten in der Nacht kamBewegung in die kleine Stadt.

Die Türen der Geschäfte sprangen auf. Zuerst kamen die Kakaopäckchen,

die Schokoladen und Pralinen in ihrer Weihnachtsverkleidung.

Sie wollten nach Ghana und Westafrika, denn da waren sie zu Hause.

Dann der Kaffee, palettenweise, der Deutschen Lieblingsgetränk

Uganda, Kenia und Lateinamerika waren seine Heimat.

Ananas und Bananen räumten ihre Kisten, auchdie Trauben und Erdbeeren aus Südafrika.

Fast alle Weihnachtsleckereien brachen auf.

Pfeffernüsse, Spekulatius und Zimtsterne, die Gewürze aus ihrem Innerenzog es nach Indien.

Der Dresdner Christstollen zögerte. Man sah Tränen in seinen Rosinenaugen,

als er zugab: Mischlingen wie mir geht´s besonders an den Kragen.

Mit ihm kamen das Lübecker Marzipan und der Nürnberger Lebkuchen.

Nicht Qualität, nur Herkunft zählte jetzt.Es war schon in der Morgendämmerung,

als die Schnittblumen nach Kolumbien aufbrachen und die Pelzmäntel mit

Gold und Edelsteinen in teuren Chartermaschinen in alle Welt starteten.

Der Verkehr brach an diesem Tag zusammen ...

Lange Schlangen japanischer Autos, vollgestopft mit Optik und Unterhaltungselektronik,

krochen gen Osten. Am Himmel sah man die Weihnachtsgänse nach Polen fliegen,

auf ihrer Bahn gefolgt von den Seidenhemden und den Teppichen des fernen Asiens.

Mit Krachen lösten sich die tropischen Hölzer aus den Fensterrahmen und

schwirrten ins Amazonasbecken. Man musste sich vorsehen, um nicht auszurutschen,

denn von überall her quoll Öl und Benzin hervor, floss in Rinnsalen und Bächen zusammen

in Richtung Naher Osten. Aber man hatte ja Vorsorge getroffen.

Stolz holten die deutschen Autofirmen ihreKrisenpläne aus den Schubladen:

Der Holzvergaser war ganz neu aufgelegt worden.

Wozu ausländisches Öl?! - Aber die VW´s und BMW´s begannen sich aufzulösen in ihre Einzelteile,

das Aluminium wanderte nach Jamaika, das Kupfer nach Somalia,

ein Drittel der Eisenteile nach Brasilien, der Naturkautschuk nach Zaire.

Und die Straßendecke hatte mit dem ausländischen Asphalt auch immer

ein besseres Bild abgegeben als heute.

Nach drei Tagen war der Spuk vorbei, der Auszug geschafft,

gerade rechtzeitig zum Weihnachtsfest. Nichts Ausländisches war mehr im Land.

Aber Tannenbäume gab es noch, auch Äpfel und Nüsse.

Und die"Stille Nacht" durfte gesungen werden -

Allerdings nur mit Extragenehmigung, das Lied kam immerhin aus Österreich!

 

 

Eine kleine Geschichte

Mein Freund öffnete eine Schublade der Kommode seiner Frau und holte daraus ein kleines Paket hervor,

das in Seide eingewickelt war:

"Dies ist nicht einfach ein Paket, darin ist feine Wäsche."

Er betrachtete die Seide und die Spitze.

"Dies habe ich ihr vor 8 oder 9 Jahren in New York gekauft, aber sie hat es nie getragen.

Sie wollte es aufbewahren, für eine besondere Gelegenheit.

Nun ja, ich glaube jetzt ist der Moment gekommen."

Er ging zum Bett und legte das Päckchen zu den anderen Sachen, die der Bestatter mitnehmen würde.

Seine Frau war gestorben.

Er drehte sich zu mir um und sagte: "Hebe niemals etwas für einen besonderen Anlass auf.

Jeder Tag, den du erlebst, ist besonders!"

Ich denke immer an seine Worte, sie haben mein Leben verändert.

Heute lese ich viel mehr als früher und putze weniger.

Ich setze mich auf meine Terrasse und genieße den Blick in die Natur,

ohne mich am Unkraut im Garten zu stören.

Ich verbringe mehr Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden und arbeite weniger.

Ich habe begriffen, dass das Leben aus einer Sammlung an Erfahrungenbesteht,

die man zu schätzen wissen sollte. Außerdem schone ich nichts.

Ich nehme die guten Kristallgläser jeden Tag, und ziehe meine neue Jacke

zum Einkaufen im Supermarkt an, wenn mir danach ist.

Ich hebe mein bestes Parfum nicht mehr für Festtage auf sondern trage es,

wenn ich Lust habe.

Sätze wie "irgendwann" und "eines Tages" werden aus meinem Vokabular verbannt.

Wann immer es sich lohnt, will ich, was mir in den Sinn kommt, gleich sehen, hören und machen.

Ich weiß nicht, was die Frau meines Freundes getan hätte, hätte sie gewusst, dass sie morgen

nicht mehr da ist (ein Morgen, das uns viel zu sehr egal ist).

Ich denke, sie hätte ihre Familie und enge Freunde angerufen.

Vielleicht hätte sie sich bei alten Freunden für einen Streit entschuldigt, der lange her war.

Ich stelle mir gern vor, dass sie chinesisch essen gegangen wäre (zu ihrem Lieblings-Chinesen).

Es sind die ganz kleinen nie getanen Dinge, die mich ärgern würden, wennich wüsste,

dass meine Stunden gezählt sind.

Ich wäre traurig, gute Freunde nicht mehr getroffen zu haben, mit denenich schon so lange

Kontakt aufnehmen wollte ( irgendwann, eben).

Traurig, dass ich die Briefe nicht mehr geschrieben habe, die ich schreiben wollte "irgendwann, eben".

Traurig, dass ich meinen Lieben nicht oft genug gesagt habe, dass ich sie liebe.

Inzwischen verschiebe ich nichts mehr, bewahre nichts für eine besondere Gelegenheit auf,

was ein Lächeln in unser Leben bringen könnte.

 

Ich sage mir, dass jeder Tag ein besonderer Tag ist.

Jeder Tag, jede Stunde, jede Minute ist besonders...

 

 

 

Die Welt in Ordnung bringen

Ein kleiner Junge kam zu seinem Vater und wollte mit ihm spielen.

Der aber hatte keine Zeit für den Jungen und auch keine Lust zum Spiel.

Also überlegte er, womit er den Knaben beschäftigen könnte.

Er fand in einer Zeitschrift eine komplizierte und detailreiche Abbildung der Erde.

Dieses Bild riss er aus und zerschnipselte es dann in viele kleineTeile.

Das gab er dem Jungen und dachte, dass der nun mit diesem schwierigen Puzzle

wohl eine ganze Zeit beschäftigt sei. Der Junge zog sich in eine Ecke zurück und

begann mit dem Puzzle. Nach wenigen Minuten kam er zum Vater und zeigte ihm das fertig

zusammengesetzte Bild. Der Vater konnte es kaum glauben und fragte seinen Sohn, wie er das

geschafft habe. Das Kind sagte: "Ach, auf der Rückseite war ein Mensch abgebildet.

Den habe ich richtig zusammengesetzt. Und als der Mensch in Ordnung war, war es auch die Welt."

 

 

Die Rechnung

Eines abends, als die Mutter gerade das Abendessen kochte,

kam der elfjährigeSohnin die Küche, mit einem Zettel in der Hand.

Er überreichte den Zettel mit einem seltsamen, amtlich, anmutenden Gesichtsausdruck seiner Mutter,

die sich daraufhin die Hände an der Schürzeabwischte, den Zettel entgegennahm, und zu lesen begann:

 

Für das Jäten des Blumenbeetes: 2 Euro

Für das Aufräumen meines Zimmers: 8 Euro

Weil ich Milch holen gegangen bin: 1 Euro

Weil ich drei Nachmittage auf meine kleine Schwester aufgepaßt habe: 12 Euro

Weil ich zwei Einser bekommen habe: 8 Euro

Weil ich jeden Tag den Müll rausbringe: 3 Euro

Insgesamt: 34 Euro.

 

Die Mutter blickte sanft ihren Sohn an.

Es kamen ihr unzählige Erinnerungen ins´ Gedächtnis.

Dann nahm sie einen Stift, und begann auf einen anderen Zettel zu schreiben:

 

Für neun Monate lang unter meinem Herzen tragen: 0 Euro

Für alle durchwachten Nächte, die ich an deinem Krankenbett verbracht habe: 0Euro

Für das viele Im - Arm - halten und Trösten: 0 Euro

Für das Trocknen deiner Tränen: 0 Euro

Für alles, was ich dir Tag für Tag beigebracht habe: 0 Euro

Für jedes Frühstück, Mittagessen, Brotzeit, und alles, was ich dir zubereitet habe:0 Euro

Für mein Leben, was ich dir jeden Tag gebe:0 Euro

Insgesamt: 0 Euro

 

Als sie fertig war, gab die Mutter mit einem Lächeln den Zettel ihrem Sohn in die Hand.

 

Das Kind las es, und zwei große Tränen liefen über seine Wangen.

Dann drückte er den Zettel an sein Herz, und schrieb im Anschluss auf seine eigene Rechnung:

BEZAHLT.

 

 

Was bereichert mich?

Es waren einmal zwei Brüder. Die glichen sich äusserlich wie ein Ei dem anderen, waren aber ansonsten grundverschieden. Der auffälligste Unterschied bestand darin, dass der eine zu jeder Stunde optimistisch und zuversichtlich war, und der andere immer schlecht gelaunt, miesepetrig und pessimistisch.

Am Geburtstag der beiden wagte der Vater der Zwillinge ein Experiment.

Er wartete, bis seine Söhne eingeschlafen waren. Nur um zu sehen, was passiert,

packte er das Zimmer des Pessimisten bis unter die Decke voll mit den schönsten Geschenken -

mit Büchern, Spielzeug, Software und, und, und!

Dem Optimisten aber legte er nur einen stinkenden Pferdeapfel vor das Bett. Sonst nichts.

Am nächsten Morgen schaute der Vater zuerst ins Zimmer des Pessimisten.

Er fand ihn jammernd auf dem Boden sitzend, inmitten der ganzen wundervollen Geschenke.

Der Pessimist schluchzte: "Ich bin so unglücklich.

Erstens: weil meine Freunde neidisch sein werden;

zweitens: weil ich die ganzen Gebrauchsanleitungen lesen muss;

drittens: weil ich für die meisten dieser Spielsachen ständig neue Batterien brauchen werde;

und viertens: weil vieles davon kaputtgehen wird!"

Als der Vater dann das Zimmer des Optimisten betrat,

hüpfte dieser vor Freude in grossen Sprüngen um den Pferdeapfel herum.

"Warum bist du so fröhlich", fragte der Vater.

"Ganz einfach", antwortete sein optimistischer Sohn, "irgendwo im Haus muss ein Pony sein!"

 

 

Ein Gedicht zum Nachdenken für die, die immer nur auf
die Polizei schimpfen:

Ihr beschimpft sie, wenn sie die Autobahn sperren.
Ihr beschimpft sie, wenn sie Eure Kinder zur Schule zerren.
Ihr beschimpft sie, wenn sie Eure Probleme klären.
Ihr beschimpft sie, und sie dürfen sich nicht wehren!

Ihr verflucht sie, wenn sie Euch blitzen.
Ihr verflucht sie, wenn sie Eure Gegner schützen.
Ihr verflucht sie, wenn sie Straftäter verhaften.
Ihr verflucht sie - könnt Euer Fehlverhalten nicht verkraften!?!

Diese Leute, über die Ihr so fleißig mault, haben ein Leben, so wie Ihr auch.
Sie haben Familien, die sie lieben, die auch leiden, wenn sie am Boden liegen.
Jedes Mal, wenn sie zur Arbeit gehn, wissen sie nie ob sie sie wiedersehn.
Sie begeben sich tagtäglich in Gefahr um uns zu beschützen – nur zu wahr.

Ahnt Ihr auch nur, wie viel Leichen sie treffen,
manchmal frisch, manchmal von Maden zerfressen?
Ahnt Ihr auch nur, wie oft sie von Blut bespritzt,
bei allem irgendwie froh, das es nicht das eigne ist?
Zum Glück ist es nicht allzu oft,
dass ihnen Gehirnmasse entgegen tropft!

Egal, ob Verkehrs-, Schutz- oder sonstige Polizei,
ob Hundertschaft – es ist einerlei –
in der Uniform steckt immer ein Mensch,
der Hobbys hat und fühlt und denkt.
Was ist so schwer daran, mal nicht zu fluchen,
es stattdessen mit Freundlichkeit zu versuchen,
und sich davon überraschen zu lassen,
wie viele Gefühle in eine Uniform passen?

 

 

High-Tech

Auf einer einsamen Wiese hütet ein Schäfer seine große Herde.

Da ... plötzlich eine Staubwolke.

In einem schnittigen Porsche braust ein ca. 20 Jahre alter Mann,

gekleidet in einen tollen Armani Anzug,

auf einem Feldweg heran, steigt aus und sagt zu dem Schäfer:

"Bekomme ich von ihnen ein Schaf aus ihrer Herde,

wenn ich ihnen innerhalb 1 Minute genau sage,

wie viele Schafe sie in ihrer Herde haben?"

"Einverstanden", sagt der Schäfer.

Der junge Mann holt aus seinem Auto seinen Laptop heraus,

tippt einige Zahlen ein,

der Drucker rasselt und spuckt 20 Seiten Papier aus.

"Sie haben exakt 1.583 Schafe in ihrer Herde", sagt der junge Mann.

"Sie haben gewonnen.

Suchen Sie sich ein Schaf aus meiner Herde aus", sagt der Schäfer.

Der junge Mann nimmt ein Schaf und legt es in seinen Kofferraum.

"Nun möchte ich mit Ihnen eine Wette machen", sagt der Schäfer,

"geben sie mir mein Schaf wieder zurück,

wenn ich Ihnen sage, welchen Beruf Sie haben?"

"Einverstanden", sagt jetzt der junge Mann.

"Sie sind Unternehmensberater" sagt der Schäfer.

"Das ist richtig, wieso sind sie so schnell auf meinem Beruf gekommen?"

Der Schäfer sagt:

"1. Sie sind zu mir gekommen, ohne dass ich Sie gerufen habe.

2. Sie haben mir etwas gesagt, was ich ohnehin schon wusste.

3. Geben Sie mir bitte meinen Hund wieder, den sie in ihren Kofferraum gelegt haben"

 

 

 

Keine Früchte - nur Samen

Eine Frau träumte, dass sie auf dem Marktplatz ihrer kleinen Stadt ein

Geschäft betrat, welches offensichtlich dort neu eröffnet hatte.

Als sie sich umschaute, war sie überrascht, dass Gott selbst

hinter dem Ladentisch stand.

„Was kann man hier kaufen?“ fragte die Frau.

„Alles, was dein Herz begehrt“,sagte Gott.

Die Frau konnte kaum glauben,

was sie hörte und dachte eine Weile nach.

Dann sagte sie: „Ich möchte innere Zufriedenheit und

Mitgefühl und Weisheit und Angstfreiheit."

Nachdem Gott schwieg, sagte sie:

„Und Gerechtigkeit und Aufrichtigkeit und Wertschätzung.“

Nach einer kleinen Weile fügte sie hinzu:

„Nicht nur für mich. Für alle Lebewesen auf dieser Welt.“

Gott lächelte: „Ich glaube, hier liegt ein kleines Missverständnis vor.

Wir verkaufen hier keine Früchte. Nur die Samen."

 

 

Nicht mehr zeitgemäß?

Langsam und gemächlich schreitet sie um die Straßenecke. Sie versteckt sich nicht,

auch wenn sie schon wieder von weitem die Silhouetten derer sieht, die mit dem Finger auf sie zeigen.

Sie weiß genau, es ist lediglich der Neid der sie dazu antreibt und die Unsicherheit,

aber manchmal schmerzt es dennoch.
“Sie ist hochnäsig.” sagten sie.
“Sie fühlt sich als etwas Besseres.” behaupteten sie.
Inder heutigen Welt ist sie nicht mehr so angesehen wie damals,

das hat sie mittlerweile einsehen müssen. Aber was hat sie denn nur falsch gemacht?

Sie hatte sich nicht verändert. Aber die Welt um sie herum hatte sich verändert.
Sie schlich die Straße entlang und schaute in ein Fenster.

Ein Wohnzimmer, die Eltern und ihre zwei Sprösslinge.

Die Kleinen sitzen mit leerem Blick auf dem Boden und lassen sich von den flimmernden,

bunten Bildern unterhalten. Auf den drei Büchern im Regal türmt sich der Staub.

Sie ist einfach nicht mehr modern, dabei hatte sie geglaubt zeitlos zu sein.
Plötzlich steht der kleine Junge auf und kommt zu ihr ans Fenster. Interessiert schaut er ihr in die Augen.
“Wer bist du?”
Überrascht und erfreut über so viel Aufmerksamkeit stutzt sie kurz.
Als sie antworten will, blökt die Mutter des Jungen los: “Was willst du denn von der?

Komm wieder Fernsehen! Die Werbung ist zu Ende!” Mit einem lauten Knall schließt sie das Fenster.
“Ich bin die Intelligenz.” flüstert sie nur und schleicht mit hängendem Kopf davon.

 

 

Ich lieb dich für immer

Eine Mutter hielt ihren neugeborenen Sohn in den Armen.

Sie wiegte ihn vor und zurück, vor und zurück, und sang ganz leise:

 

Ich lieb dich für immer,

meine Liebe ist dein,

solang wie ich lebe

wirst du mein Kind sein.

 

Der Sohn wuchs heran. Er wurde grösser und grösser.

Als er zwei Jahre alt war, rannte er durchs ganze Haus, er riss Bücher aus den Regalen,

leerte den Kühlschrank oder spülte die Uhr seiner Mutter durchs Klo hinunter.

Dann seufzte seine Mutter manchmal: Der Junge macht mich noch wahnsinnig!

Aber nachts, wenn ihr Sohn endlich eingeschlafen war, ging die Mutterin sein

Zimmer und trat auf Zehenspitzen an sein Bett. Wenn er tief und fest schlief,

setzte sie sich zu ihm und dachte an die Zeit zurück, als sie ihr Baby in den Armen wiegte,

vor und zurück und sang ganz leise:

 

Ich lieb dich für immer,

meine Liebe ist dein,

solang wie ich lebe

wirst du mein Kind sein.

 

Der Sohn wuchs heran. Er wurde grösser und grösser. Als er neun Jahrealt war,

kam er nie zum Essen rein, wenn man ihn rief; nie wollte er sein Bad nehmen,

und wenn die Oma zu Besuch kam, sagte er unanständige Dinge um sie zu ärgern.

Manchmal hätte seine Mutter den Bengel am liebsten an den Zoo verkauft.

Aber nachts, wenn ihr Sohn endlich eingeschlafen war, ging die Mutterin sein Zimmer

und trat auf Zehenspitzen an sein Bett. Wenn er tief und fest schlief, setzte sie sich zu ihm

und dachte an die Zeit zurück, als sie ihr Baby in den Armen wiegte, vor und zurück und sang ganz leise:

 

Ich lieb dich für immer,

meine Liebe ist dein,

solang wie ich lebe

wirst du mein Kind sein.

 

Der Sohn wuchs heran. Er wurde grösser und grösser. Als er erwachsen war, zog er zu Hause aus.

Er wohnte jetzt am Ende der Stadt. Manchmal, nachts, wenn seine Mutter nicht

schlafen konnte, lag sie im Bett dachte an die Zeit zurück, als sie ihr Baby in den Armen wiegte,

vor und zurück und sang ganz leise:

 

Ich lieb dich für immer,

meine Liebe ist dein;

solang wie ich lebe

wirst du mein Kind sein.

 

Aber nicht nur der Sohn wurde älter, auch die Mutter wurde älter undälter und alt.

Eines Tages rief sie ihren Sohn an und sagte:

Du kommst besser vorbei, ich bin zu alt und zu gebrechlich, um das Haus zu verlassen.

Der Sohn fuhr quer durch die Stadt zu seiner Mutter. Als er zur Tür hereintrat, hörte er sie leise singen:

 

Ich lieb dich für immer,

meine Liebe ist dein...

 

Aber sie konnte nicht zu Ende singen, so gebrechlich war sie und schwach.

Da setzte sich der Sohn zu seiner Mutter ans Bett und nahm sie in dieArme.

Er wiegte sie vor und zurück, vor und zurück, vor und zurück, und sang ganz leise:

 

Ich lieb dich für immer,

meine Liebe ist dein,

solang wie ich lebe

wirst du meine Mama sein.

 

 

Magische Bank
Stell dir vor, du hast bei einem Wettbewerb den folgenden Preis gewonnen:

Jeden Morgen stellt dir deine Bank 86.400 Euro auf deinem Bankkonto zur Verfügung.Jeden Tag!

Doch dieses Spiel hat genau wie jedes andere Spiel auch Regeln.

Die erste Regel lautet:

Alles was Du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird Dir wieder weggenommen.

Du kannst das Geld nicht einfach auf ein anderes Konto überweisen.

Du kannst das Geld nur ausgeben. Aber jeden Morgen, wenn Du erwachst,

stellt Dir die Bank erneut 86.400 Euro für den kommenden Tag auf Deinem Konto zur Verfügung.

Die zweite Regel lautet:

Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden.

Zu jeder Zeit kann sie sagen: Es ist vorbei. Das Spiel ist aus.

Sie kann das Konto schließen und Du bekommst kein Geld mehr.

Was würdest Du tun? Du würdest Dir alles kaufen, was Du möchtest?

Nicht nur für Dich selbst, auch für alle anderen Menschen, die Du liebst?

Vielleicht sogar für Menschen, die Du nicht einmal kennst,

da Du das nie alles für dich allein ausgeben könntest? In jedem Fall aber würdest Du versuchen,

jeden Cent so auszugeben, dass Du ihn best möglichst nutzt, oder?

Weißt Du, eigentlich ist dieses Spiel Realität!

Jeder von uns hat so eine"magische Bank". Wir sehen sie nur nicht, denn die Bank ist die Zeit.

Jeden Morgen wenn wir aufwachen, bekommen wir 86.400 Sekunden Leben für den Tag geschenkt

und wenn wir am Abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gutgeschrieben.

Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren, für immer verloren.

Gestern ist vergangen! Jeden morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen,

aber die Bank kann das Konto jederzeit auflösen, ohne Vorwarnung!

Was machst Du also mit Deinen täglichen 86.400 Sekunden?
Sind sie nicht viel mehr Wert, als die gleiche Menge in Euro?

Also fang an, Dein Leben zu leben!
Träume nicht Dein Leben, lebe deinen Traum!
Geniesse Dein Leben! Jetzt!
Und hör nie damit auf!

 

 

Der Seestern

Ein Sturm kam auf, der Orkan tobte. Das Meer wurde aufgewühlt und meterhohe

Wellen brachen sich ohrenbetäubend laut am Strand. Nachdem das Unwetter langsam nachließ,

klarte der Himmel wieder auf. Am Strand lagen aber unzählige von Seesternen,

die von der Strömung an den Strand gespült wurden. Ein kleiner Junge lief am Strand entlang, nahm

behutsam Seestern für Seestern in die Hand und warf sie ins Meer zurück.

Es kam ein Mann vorbei und ging zu dem Jungen und sagte:

"Siehst Du nicht, dass der ganze Strand voll von Seesternen ist?

Die kannst Du niemals alle zurück ins Meer werfen! Was Du da tust, ändert nicht das Geringste,

Du wirst vermutlich keinen Unterschied machen mit Deiner Aktion."

Der Junge schaute den Mann einen Moment lang an. Er ging zu dem nächsten Stern,

hob ihn behutsam auf und warf ihn zurück ins Meer.

 

Er sagte zu dem Mann:

"Für diesen einen Seestern hat es einen Unterschied gemacht."

 

 

Warum die Liebe blind ist

Es wird erzählt, dass alle Gefühle und Qualitäten der Menschen ein Treffen hatten.

Als die Langeweile zum dritten Mal gähnte, schlug der Wahnsinn, wie immer sehr gewitzt  vor:

"Lasst uns Verstecken spielen!"

Die Intrige hob die Augenbraue, und die Neugierde konnte sich nicht mehr zurückhalten
und fragte: "Verstecken? Was ist das?" - "Das ist ein Spiel", sagte der Wahnsinn.
"Ich verstecke mein Gesicht und fange an zu zählen, von eins bis eine Million.
Inzwischen versteckt ihr euch. Wenn ich das Zählen beendet habe, wird der erste von
euch, den ich finde, meinen Platz einnehmen um das Spiel danach fortzusetzen".

Die Begeisterung und die Euphorie tanzten vor Freude. Die Freude machte so viele
Sprünge, dass sie den letzten Schritt tat um den Zweifel zu überzeugen.
Sogar die Gleichgültigkeit, die sonst keine Interessen hatte, machte mit. Aber nicht
alle wollten teilnehmen: Die Wahrheit bevorzugte es sich nicht zu verstecken, wozu?
Zum Schluss würde man sie immer entdecken und der Stolz meinte, dass es ein dummes
Spiel wäre (im Grunde ärgerte er sich, dass die Idee nicht von ihm kam)
und die Feigheit zog vor, nichts zu riskieren.

"Eins, zwei, drei ... „, der Wahnsinn begann zu zählen. Als erste versteckte sich
die Trägheit, die sich wie immer hinter den ersten Stein fallen ließ. Der Glaube
stieg zum Himmel empor und die Eifersucht versteckte sich hinter dem Schatten des
Triumphes, der es aus eigener Kraft geschafft hatte, bis zur höchsten Baumkrone
zu gelangen. Die Großzügigkeit schaffte es kaum sich zu verstecken, da sie bei allen
Verstecken, die sie ausfindig machte, glaubte, ein wunderbares Versteck für einen ihrer
Freunde gefunden zu haben. Ein kristallklarer See, ideal für die Schönheit. Der Spalt
eines Baumes, ideal für die Angst. Der Flug eines Schmetterlings, das Beste für die
Wolllust. Ein Windstoß... großartig für die Freiheit und sie versteckte sich auf
einem Sonnenstrahl. Der Egoismus dagegen fand von Anfang an einen sehr guten Ort,
luftig gemütlich... aber nur für ihn allein. Die Lüge versteckte sich im Meeresgrund
(stimmt nicht, in Wirklichkeit versteckte sie sich hinter dem Regenbogen). Die Leidenschaft
und das Verlangen, im Zentrum des Vulkans. Die Vergesslichkeit...
ich habe vergessen wo sie sich versteckte, aber das ist nicht so wichtig.

Als der Wahnsinn 999.999 zählte, hatte die Liebe noch kein Versteck gefunden.
Alle Plätze schienen besetzt zu sein... bis sie den Rosenstrauch erblickte und gerührt
entschloss, sich in seinen Blüten zu verstecken. "Eine Million", zählte der Wahnsinn und
begann zu suchen. Die erste, die entdeckt wurde, war die Trägheit, nur drei Schritte
vom ersten Stein entfernt.

Danach hörte man den Glauben, der mit Gott im Himmel über Theologie diskutierte.
Die Leidenschaft und das Verlangen hörte man im Vulkan vibrieren. In einem unachtsamen
Moment fand er die Eifersucht und so natürlich auch den Triumph. Den Egoismus brauchte
er gar nicht zu suchen, ganz allein kam er aus seinem Versteck, das sich als Bienennest
herausstellte. Vom vielen Laufen empfand er Durst und als er sich dem See näherte
entdeckte er die Schönheit. Mit dem Zweifel war es noch einfacher, er fand ihn auf
einem Zaun sitzend, da dieser sich nicht entscheiden konnte, auf welcher Seite er sich
verstecken sollte.

So fand er einen nach dem anderen.
Das Talent hinter dem Frischen Gras, die Angst in einer dunklen Höhle,
die Lüge hinter dem Regenbogen (stimmt nicht, sie war im Meeresgrund) und sogar die
Vergesslichkeit, die schon wieder vergessen hatte, dass sie Verstecken spielte.

Nur die Liebe tauchte nirgendwo auf.

Der Wahnsinn suchte hinter jedem Baum, in jedem Bach dieses Planeten auf jedem Berg
und als er schon aufgeben wollte, erblickte er die Rosen. Mit einem Stöckchen fing er
an die Zweige zu bewegen, als auf einmal ein schmerzlicher Schrei aufkam. Die Dornen
hatten der Liebe die Augen ausgestochen. Der Wahnsinn war hilflos und wusste
nicht, wie er seine Tat wieder gut machen sollte. Er weinte, entschuldigte sich bei ihr
und versprach der Liebe, für immer ihr Begleiter zu sein.

Seit dieser Zeit, seitdem das erste Mal auf Erden Verstecken gespielt wurde,
ist die Liebe blind und der Wahnsinn immer ihr Begleiter.

 

 

Du findest dein Leben nicht o. k.?

Denke kurz darüber nach und beachte besonders den vorletzten Satz!

Wofür wir dankbar sein sollten, es aber oft nicht einmal registrieren:

- den Partner, der dir jede Nacht die Decke wegzieht,

weil es bedeutet, dass er mit keinem anderen unterwegs ist.

- das Kind, das nicht sein Zimmer aufräumt und lieber fern sieht,

weil es bedeutet, dass es zu Hause ist und nicht auf der Straße.

- die Steuern, die ich zahlen muss,

weil es bedeutet, dass ich eine Beschäftigung habe.

- die riesige Unordnung, die ich nach einer gefeierten Party aufräumen muss,

weil es bedeutet, dass ich von Freunden umgeben war.

- die Kleidung, die einmal zu eng geworden ist,

weil es bedeutet, dass ich genug zu essen habe.

- den Schatten, der mich bei meiner Arbeit "verfolgt",

weil es bedeutet, dass ich mich im Sonnenschein befinde.

- den Teppich, den ich nicht saugen muss und die Fenster, die geputzt werden müssen,

weil es bedeutet, dass ich ein Zuhause habe.

- die vielen Beschwerden, die ich über die Regierung höre,

weil es bedeutet, dass wir die Redefreiheit besitzen.

- die Straßenbeleuchtung, die so endlos weit von meinem Parkplatz weg ist,

weil es bedeutet, dass ich laufen kann und ein Beförderungsmittel besitze.

- die hohe Heizkostenrechnung,

weil es bedeutet, dass ich es warm habe.

- die Frau hinter mir in der Kirche, die so falsch singt,

weil es bedeutet, dass ich hören kann.

- den Wäscheberg zum Waschen und Bügeln,

weil es bedeutet, dass ich Kleider besitze.

- die schmerzenden Muskeln am Ende eines harten Arbeitstages,

weil es bedeutet, dass es mir möglich ist, hart zu arbeiten.

- den Wecker, der mich morgens unsanft aus meinen Träumen reißt,

weil es bedeutet, dass ich am Leben bin.

- und schließlich die vielen nervenden E-Mails,

weil es bedeutet, dass ich Freunde habe und es genügend Menschen gibt,

die an mich denken.

Und solltest du glauben, dein Leben wäre "beschissen",

dann lies dies nochmals.

 

 

 

 

Ansprache einer Kerze

Ihr habt mich angezündet und schaut - nachdenklich oder versonnen - in mein Licht.

Vielleicht freut ihr euch auch ein bisschen dabei.

Ich jedenfalls freue mich, dass ich brenne.

Wenn ich nicht brennen würde, läge ich in einem Karton mit anderen, die auch nicht brennen.

In so einem Karton haben wir überhaupt keinen Sinn.

Da liegen wir nur herum.

 

Einen Sinn habe ich nur, wenn ich brenne.

Und jetzt brenne ich.

Aber seit ich brenne, bin ich schon ein kleines bisschen kürzer geworden.

Das ist schade, denn ich kann mir ausrechnen, wann ich so kurz bin,

dass ich nur noch ein kleines Stümpfchen sein werde.

 

Aber so ist das: es gibt nur zwei Möglichkeiten:

Entweder ich bleibe ganz und versehrt im Karton, dann werde ich nicht kürzer,

dann geht mir überhaupt nichts ab, aber dann weiß ich nicht, was ich eigentlich soll.

Oder ich gebe Licht und Wärme, dann weiß ich, wofür ich da bin,

dann muss ich aber etwas dafür geben, etwas von mir selbst, mich selber.

Das ist schöner als kalt und sinnlos im Karton zu sein.

So ist das auch bei euch Menschen, genauso.

 

Entweder ihr bleibt für euch, dann passiert euch nichts,

dann geht euch nichts ab.

Aber dann wisst ihr auch eigentlich nicht so recht, warum.

Dann seid ihr wie Kerzen im Karton.

Oder ihr gebt Licht und Wärme. Dann habt ihr einen Sinn.

Dann freuen sich die Menschen, dass es euch gibt.

Dann seid ihr nicht vergebens da.

 

Aber dafür müsst ihr etwas geben: von euch selber,

von allem, was in euch lebendig ist:

von eurer Treue, eurem Lachen, von eurer Traurigkeit,

von euren Ängsten, von euren Sehnsüchten,

von allem, was in euch ist.

 

Ihr braucht keine Angst zu haben, wenn ihr dabei kürzer werdet.

Das ist nur äußerlich. Innen werdet ihr immer heller.

Denkt ruhig dran, wenn ihr eine brennende Kerze seht,

denn so eine Kerze seid ihr selber.

Ich bin nur eine kleine, einzelne Kerze.

Wenn ich alleine brenne, ist mein Licht nicht groß und

die Wärme die ich gebe, ist gering.

 

Ich alleine - das ist nicht viel.

Aber mit anderen zusammen

ist das Licht groß und die Wärme stark.

Bei euch Menschen ist das genauso.

Einzeln, für euch genommen,

ist euer Licht nicht gewaltig und die Wärme klein.

Aber zusammen mit andern, seid ihr viel.

Und, Licht ist ansteckend !!!

So werdet ihr nicht ärmer,

wenn ihr mit eurer Kerze die eines anderen anzündet.

Ihr werdet heller.

 

 

Ich will nie ins Altersheim!

Wenn ich einmal in später Zukunft alt und klapprig bin,

werde ich bestimmt nicht ins Altersheim gehen, sondern auf ein Kreuzfahrtschiff.

Die Gründe dafür hat mir unsere Gesundheitsministerin Ulla Schmidt geliefert:

"Die durchschnittlichen Kosten für ein Altersheim betragen 200 € pro Tag!!! "

Ich habe eine Reservierung für das Kreuzfahrtschiff "AIDA" geprüft und muss für eine

Langzeitreise als Rentner 135 € pro Tag zahlen!

Nach Adam Riese bleiben mir dann noch 65 EUR pro Tag über.

Die kann ich verwenden für:

1. Trinkgelder 10 € pro Tag (darfs das Personal gar nicht annehmen,

hier spare ich also auch nochmal!)

2. Ich habe mindestens 10 freie Mahlzeiten wenn ich in eines der Restaurant wackele

oder sogar das Essen vom Room-Service mir aufs Zimmer bringen lasse,

d. h. : Ich kann jeden Tag der Woche mein Frühstück im Bett einnehmen.

3. Die Aida hat 3 Swimming-Pools (hahaha! Naja, das ist etwas übertrieben,

aber im Alter schwimmt man ja nicht mehr so gerne, oder?!

Jedenfalls gibt es drei Whirlpools und einen klitzekleinen Pool),

einen Fitnessraum, frei Waschmaschinen und Trockner

und sogar jeden Abend Shows.

4. Es gibt auf dem Schiff kostenlos Zahnpasta, Rasierer, Seife und Shampoo.

5. Das Personal behandelt mich wie einen Kunden, nicht wie einen Patienten.

Für extra 5 € Trinkgeld lesen mir die Stewards jeden Wunsch

von den Augen ab (auch ohne Trinkgelder!).

6. Alle 8 bis 14 Tage lerne ich neue Leute kennen.

7. Fernseher defekt? Glühbirnen müssen gewechselt werden?

Die Bettmatratze ist viel zu hart oder zu weich?

Kein Problem, das Personal wechselt es kostenlos

und bedankt sich für mein Verständnis.

8. Frische Bettwäsche und Handtücher selbstverständlich jeden Tag,

und ich muss nicht einmal danach fragen.

9. Wenn ich im Altersheim falle und mir die Rippen breche,

komme ich ins Krankenhaus und muss gemäß der neuen

Krankenkassenreform täglich dick draufzahlen.

Auf der "AIDA" bekomme ich für den Rest der Reise eine Suite und

werde vom Bordarzt kostenlos verarztet.

Nun das Beste. Mit der "AIDA" kann ich nach Süd-Amerika,

Australien, Japan, Asien.... wohin auch immer ich will.

Darum sucht mich in Zukunft nicht in einem Altersheim,

sondern just call shore to ship.

Ich spare auf der "AIDA" damit jeden Tag 50 e und muss nicht

einmal für meine Beerdigung ansparen.

Mein letzter Wunsch ist: Werft mich nur gerade über die Reeling. Kostenlos.

 

 

Der Seuchengott

Eines Tages..sass ein alter, weiser Mann unter einem Baum, als der Seuchengott des Weges kam.

Der Weise fragte ihn: "Wohin gehst du?"

Der Seuchengott antwortet: "Ich gehe in die Stadt und werde dort 100 Menschen töten."

Einige Monate später kam der Dämon auf seiner Rückreise wieder an dem alten Weisen vorbei.

Der Weise hielt ihn auf und sprach zu ihm:

"Du sagtest mir du wolltest 100 Menschen töten.

Reisende aber haben mir berichtet, es wären zehntausend geworden"

Der Seuchengott aber sprach:"Ich tötete nur hundert. Die anderen hat die Angst umgebacht."

 

 

 

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte

"Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte,

im nächsten Leben würde ich versuchen, mehr Fehler zu machen.

Ich würde nicht so perfekt sein wollen,

ich würde mich mehr entspannen.

Ich wäre ein bißchen verrückter, als ich es gewesen bin,

ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen.

Ich würde nicht so gesund leben.

Ich würde mehr riskieren, würde mehr reisen,

Sonnenuntergänge betrachten, mehr Bergsteigen,

mehr in Flüssen schwimmen.

Ich war einer dieser klugen Menschen,

die jede Minute ihres Lebens fruchtbar verbrachten;

Freilich hatte ich auch Momente der Freude,

aber wenn ich noch einmal anfangen könnte

würde ich versuchen, nur mehr gute Augenblicke zu haben.

Falls du es noch nicht weißt, aus diesen besteht nämlich das Leben;

nur aus Augenblicken; vergiß nicht den jetzigen.

Wenn ich noch einmal leben könnte, würde ich von Frühlingsbeginn an

bis in den Spätherbst hinein barfuß gehen.

Und ich würde mit mehr Kindern spielen, wenn ich das Leben noch vor mir hätte.

Aber sehen Sie... ich bin 85 Jahre alt und weiß, daß ich bald sterben werde."

(Jorges Luis Borges)

 

 

Gott fügt alles wunderbar

Ein König hatte einen Minister, der bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit sagte:

"Gott fügt alles wunderbar".

Nach einiger Zeit hatte der König diesen Satz so oft gehört,

dass er ihn nicht mehr ertragen konnte. Die beiden sind auf der Jagd. Der König schießt einen Hirsch.

Minister und König sind hungrig, machen Feuer, grillen den Hirsch.

Der König beginnt zu essen und schneidetsich einen Finger ab.

Der Minister: "Gott fügt alles wunderbar".

Jetzt reicht es dem König.

Wütend entlässter den Minister aus seinen Diensten und befiehlt ihm, sich fortzuscheren.

Er wolle ihn nie wieder sehen. Der Minister geht. Der König, vom Hirschbratengesättigt, schläft ein.

Wilde Räuber, Anhänger der Göttin Kali, überfallen und fesseln ihn,

wollen ihn ihrer Göttin opfern und verspeisen.

Im letzten Moment bemerkt einer der Kali-Anhänger den fehlenden Finger.

Die Räuber beratschlagen sich und befinden:

"Der Mann ist unvollkommen. Ihm fehlt ein Körperteil.Unserer Göttin darf nur Vollkommenes geopfert werden."

Sie lassen ihn laufen.

Der König erinnert sich an die Worte desMinisters: "Gott fügt alles wunderbar" und begreift:

Genau so ist es. Auch in diesem Fall.

Er fühlt sich schuldig, weil er den Minister verbannt hat und lässt ihn suchen.

Nach langer Zeit wird dieser gefunden. Der König entschuldigt sich und bittet ihn, wieder in seine Dienste zu treten.

Der Minister antwortet: "Du brauchstdich nicht zu entschuldigen.

Ich bin dankbar dafür, dass du mich fortgeschickt hast. Mich hätten die Räuber geopfert.

Mir fehlt kein Finger. Gott fügt alles wunderbar."

 

 

Das Los der Frauen

Geben wir unsere Kinder in die Kinderkrippe, sind wir Rabenmütter.

Bleiben wir zu Hause, verkommen wir hinter dem Kochtopf

(oder sind zu faul zum Arbeiten).

Verwenden wir Make up, tragen wir Kriegsbemalung.

Verwenden wir keines, vernachlässigen wir unser Äußeres.

Verrichten wir anspruchslose Arbeit, haben wir keinen Ehrgeiz.

Erfüllen wir qualifizierte Aufgaben,

sind wir mit unserem Beruf verheiratet.

Haben wir studiert sind wir ein Blaustrumpf.

Haben wir promoviert, mussten wir unseren Doktor alleine machen.

Zeigen wir Gefühle, sind wir Heulsusen.

Beherrschen wir uns, sind wir Eisberge.

Sind wir hilfsbereit, werden wir ausgenutzt.

Kümmern wir uns nur um unsere eigene Arbeit, sind wir unkollegial.

Sind wir sehr attraktiv, halten wir unsere Kollegen von der Arbeit ab.

Sind wir es nicht, gelten wir als unscheinbar.

Sind wir Powerfrauen, schimpft man uns Emanze.

Sind wir angepasst, fehlt uns der Pfeffer.

Sind wir intelligent, dürfen wir es nicht zeigen.

Sind wir es nicht, müssen wir wenigstens attraktiv sein.

Kommen wir mit Grippe in die Arbeit, stecken wir die anderen an.

Bleiben wir zu Hause, legen wir uns wegen jeder Kleinigkeit ins Bett.

Tragen wir Mini, stören wir den Arbeitsfrieden (oder sind Schlampen).

Tragen wir Maxi, haben wir wohl Krampfadern (oder sind bieder).

Sind wir montags müde lästert man.

Sind wir taufrisch, lästert man auch.

Gehen wir gerne aus, sind wir Partygirls die saufen.

Bleiben wir daheim, gelten wir als Mauerblümchen.

Sind wir trinkfest, saufen wir alle Männer unter den Tisch.

Trinken wir nichts, ist mit uns nichts anzufangen.

Leisten wir viel, verlieren wir unseren Charme.

Leisten wir wenig, verlieren wir die Stellung.

Wie wir es machen, machen wir es falsch, oder

WIR KÖNNEN MACHEN WAS WIR WOLLEN-

UND DAS SOLLTEN WIR AUCH TUN!

 

 

 

Der Suchende

Es war einmal ein Suchender

Er suchte nach einer Lösung für sein Problem, konnte sie aber nicht finden.

Er suchte immer heftiger, immer verbissener, immer schneller und fand sie doch nirgends.

Die Lösung ihrerseits war inzwischen schon ganz ausser Atem.

Es gelang ihr einfach nicht, den Suchenden einzuholen, bei dem Tempo,

mit dem er hin- und herraste, ohne auch nur einmal zu verschnaufen oder sich umzusehen.

Eines Tages brach der Suchende mutlos zusammen, setzte sich auf einen stein,

legte den Kopf in die Hände und wollte sich eine Weile ausruhen.

Die Lösung, die schon gar nicht mehr daran geglaubt hatte, dass der Suchende einmal

anhalten würde,

stolpert mit voller Wucht über ihn! Und er fing auf,

was da so plötzlich über ihn hereinbrach und entdeckte erstaunt,

dass er seine Lösung in Händen hielt.

 

 

 

Der Perfekte Mann

1. Schatz, ich hab dir Blumen mitgebracht.

2. Du hast dir schon lange kein neues Kleid mehr gekauft.

Komm wir gehen Einkaufen und ich berate dich.

3. Ich hab schon gekocht.

4. Lass mich bitte den Abwasch machen.

5. Lass doch die schweren Sachen einfach im Wagen, ich hol sie - später rein.

6. Ich hab "Psychologie Heute" gelesen. Da stehen ein paar interessante Ansätze drin,

über die wir mal diskutieren könnten.

7. Ich hab uns Kinokarten für die neue Liebeskomödie mit diesem gutaussehenden

Schauspieler besorgt.

8. Ich hab beschlossen, mal wieder was für meine Figur zu tun und hab mich

schon im Fitnessstudio angemeldet.

9. Wollen wir nicht in diesen Kurs "Bessere Kommunikation zwischen

Männern und Frauen" gehen? Ist bestimmt interessant!

10. Wir sollten mal über Verhütung sprechen. Denkst du nicht,

die Pille könnte schädlich für deine Gesundheit sein?

Vielleicht könnten wir ja eine andere Lösung finden.

11. Ich hab uns ein Jahres-Theater-Abonnement besorgt.

12. Ich hab schon die ganze Wohnung geputzt. - Darf ich dich heute Abend

zum Essen einladen? Dann musst du nicht kochen.

13. Du siehst so angespannt aus, Liebling. Leg dich hin,

ich massier dich von Kopf bis Fuß!

14. Liebling, ich weiß jetzt, was und wo der G-Punkt ist!

15. Du siehst toll aus heute! Warst du beim Frisör?

16. Kann ich dir irgendwas aus der Stadt mitbringen?

17. Ich werde heute mit dem Hund rausgehen. - Du hast nur noch

zwölf paar gute Schuhe. Lass mich dir neue kaufen!

18. Ich hab dir eine große Tafel Schokolade mitgebracht,

bitte stopf sie ohne schlechtes Gewissen in dich rein!

19. Komm lass dich in den Arm nehmen!

20. Wir haben noch 5 Minuten bis der Zug abfährt.

Zieh dich doch in aller Ruhe noch mal um,

wenn du dich in diesen Kleidern nicht wohlfühlst.

21. Ich hab dir einen Liebesbrief geschrieben.

22. Es hat jemand angerufen und ich habe Name und Telefonnummer notiert.

23. Ich hab dich vermisst.

24. Ich bin Sitzpinkler.

25. Ich liebe dich!

 

 

Frauen über 50

Frauen ab 50 sind der Hit.

Frauen über 50 wissen, dass ein Herz in Größe XL wichtiger ist,

als ein Designerfummel in Größe S!...

Frauen über 50 wissen, dass der Einfluss von Badezimmerwaagen

auf die weibliche Psyche maßlos überschätzt wird...

Frauen über 50 wissen, wie man eine Wohnung so einrichtet,

dass sie ein Zuhause wird...

Frauen über 50 haben jedem schon die Meinung gesagt,

auch ihrem Spiegelbild...

Frauen über 50 wissen, wie viele Kalorien

ein einziges Stück Schokolade hat und wie gut eine ganze Tafel schmeckt...

Frauen über 50 wissen, wie man einen Mann zum Lachen,

zum Weinen oder zum Verzweifeln bringt...

Frauen über 50 kennen den Wert von echter Freundschaft...

Frauen über 50 kennen ihre eigenen Schwächen...

Frauen über 50 kennen jede Ausrede dieser Welt...

Frauen über 50 kennen das Leben...

Frauen über 50 lieben das LEBEN....

 

 

 

Der eine Fehler bei Frauen

Als Gott die Frau erschuf, war er schon bei seiner sechsten Überstunde.

Ein Engel erschien, und fragte:

"Warum verbringst du so viel Zeit damit???"

Gott antwortete: "Hast du das Datenblatt dazu gesehen???

Sie muss komplett waschbar sein, aber kein Plastik,

muss über 200 bewegliche Teile haben,

die alle ersetzt werden können,

und ihr Körper muss auch laufen,

wenn sie sich nur mit Diätcola und kleinen Snacks ernährt.

Sie muss einen Schoß haben, auf dem vier Kinder gleichzeitig sitzen können,

sie muss einen Kuss haben, der alles heilen kann,

von einem aufgekratzten Knie bis zu einem gebrochenen Herzen -

und sie wird alles nur mit zwei Händen machen.

Der Engel war über die Ansprüche erstaunt:

"Nur zwei Hände!? Und das beim Standardmodell?

Das ist zu viel Arbeit für einen Tag.

Warte bis morgen um sie fertig zu machen.

"Das werde ich nicht", protestierte Gott:.

Ich bin so nah dran, diese Kreation,

die mir so ans Herz gewachsen ist, zu fertigen.

Sie kann sich bereits selbst heilen und kann 18 Stunden am Tag arbeiten."

Der Engel trat näher und berührte die Frau

"Aber du hast sie so weich gemacht, Gott."

"Sie ist weich", stimmte Gott zu, "aber ich habe sie auch hart gemacht

Du hast keine Ahnung, was sie dulden bzw. durchsetzen muss."

"Wird sie denken können?" fragte der Engel

Gott antwortete: "Sie wird nicht nur denken können.

Sie wird erörtern und verhandeln können ... besser als ein Mann."

Der Engel bemerkt etwas, streckt seine Hand aus, und berührt die Wange der Frau.

"Oops, es sieht aus, als hättest du eine undichte Stelle in diesem Modell.

Ich habe dir gleich gesagt daß das alles zu viel Arbeit für einen Tag ist."

"Das ist keine undichte Stelle", korrigierte Gott, "das ist eine Träne"

"Für was ist die Träne?" fragte der Engel.

Gott antwortete: "Die Träne ist eine Möglichkeit, mit der sie ihre Freude

ihren Schmerz, ihren Kummer, ihre Enttäuschung, ihre Liebe

 ihre Einsamkeit, ihr Bekümmernis und ihren Stolz ausdrücken kann."

Der Engel war beeindruckt: "Gott du bist ein Genie. Du hast an alles

gedacht! Frauen sind wirklich erstaunlich."

Und sie sind es wirklich!

Frauen haben Stärke um Männer zu erstaunen.

Sie ertragen Not und tragen Belastungen,

aber sie halten immer Freude, Liebe und Glück in sich.

Sie lächeln, wenn sie schreien möchten.

Sie singen wenn sie weinen möchten.

Sie weinen, wenn sie glücklich sind

und lachen wenn sie nervös sind.

Sie kämpfen für das, an das sie glauben.

Sie stehen auf gegen Ungerechtigkeit.

Sie akzeptieren kein "Nein" wenn sie denken,

dass es eine bessere Antwort gibt.

Sie gehen ohne alles, damit Ihre Familien haben was sie brauchen.

Sie gehen zum Doktor mit einem ängstlichen Freund.

Sie lieben ohne Vorbehalt.

Sie weinen, wenn ihre Kinder hervorragende Leistungen erbringen

und jubeln wenn ihre Freunde Auszeichnungen bekommen.

Sie freuen sich, wenn sie von einer Geburt oder einer Hochzeit hören.

Ihre Herzen brechen, wenn ein Freund stirbt.

Sie sind bekümmert über den Verlust eines Familienmitgliedes.

Sie sind stark, auch wenn sie denken, dass es keinen Ausweg mehr gibt.

Sie wissen, daß ein Kuss und eine Umarmung ein gebrochenes Herz heilen können

Frauen gibt es in allen Formen, Größen und Farben

Sie würden zu dir fahren, fliegen, laufen, rennen oder e-mailen,

nur um zu zeigen, wie sehr sie sich um dich kümmern.

Das Herz einer Frau ist was, das die Welt zu einem schönen Ort macht

Sie bringen Freude, Liebe und Hoffnung

Sie haben Mitgefühl und Ideale

Sie geben ihren Freunden und ihrer Familie moralischen Beistand

Frauen haben wichtige Dinge zu sagen und geben ALLES!!!

Wie auch immer ... wenn es einen Fehler bei Frauen gibt, ist es der, daß

sie vergessen, was sie wert sind.

 

 

Allegorie der Frösche

Es war einmal eine Gruppe von Fröschen, ...

... die einen Wettlauf machen wollten.

Ihr Ziel war es, die Spitze eines hohen Turmes zu erreichen.

Viele Zuschauer hatten sich bereits versammelt,

um diesen Wettlauf zu sehen und sie anzufeuern...

Das Rennen konnte beginnen...

Ehrlich gesagt,

von den Zuschauern glaubte niemand so recht daran, dass es möglich sei,

dass die Frösche diesen hohen Gipfel erreichen konnten.

Alles, was man hören konnte, waren Aussprüche wie:

"Ach, wie anstrengend!!!

Die werden sicher NIE ankommen!"

oder:

"Das können sie gar nicht schaffen, der Turm ist viel zu hoch!"

Die Frösche begannen, zu resignieren...

... Außer einem, der kraftvoll weiter kletterte...

Die Leute riefen weiter :

"Das ist viel zu anstrengend!!! Das kann niemand schaffen!"

Immer mehr Frösche verließ die Kraft und sie gaben auf...

...Aber der eine Frosch kletterte immer noch weiter...

ER wollte einfach nicht aufgeben!

Am Ende hatten alle aufgehört, weiterzuklettern, außer diesem einen Frosch,

der mit enormem Kraftaufwand als Einziger den Gipfel des Turmes erreichte!

Jetzt wollten die anderen Mitstreiter natürlich wissen,

wie er das denn schaffen konnte!

Einer von ihnen ging auf ihn zu, um ihn zu fragen, wie er es geschafft hatte,

diese enorme Leistung zu bringen und bis ans Ziel zu kommen.

Es stellte sich heraus...

Der Gewinner war TAUB !!!

Und die Moral von der Geschichte:

Höre niemals auf Leute, die die schlechte Angewohnheit haben, immer negativ und

pessimistisch zu sein...

...denn sie stehlen Dir Deine schönsten Wünsche und Hoffnungen,

die DU in Deinem Herzen trägst !

Denke immer an die Macht der Worte, denn alles was

Du hörst und liest, beeinflusst Dich in Deinem Tun!

Daher:

Sei IMMER... POSITIV !

Und vor allem:

Sei einfach TAUB, wenn jemand Dir sagt,

dass DU Deine Träume nicht realisieren kannst!

Denke immer daran:

Auch DU kannst es schaffen!

 

 

Das perfekte Herz

Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte,

dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe.

Eine große Menschenmenge versammelte sich, und sie alle bewunderten sein Herz,

denn es war perfekt.

Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm.

Ja, sie alle gaben ihm recht, es war wirklich das schönste Herz,

was sie je gesehen hatten.

Der junge Mann war sehr stolz und prahlte lauter über sein schönes Herz.

Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte:

"Nun, dein Herz ist nicht mal annähernd so schön, wie meines."

Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an.

Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen,

wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren.

Aber sie passten nicht richtig, und es gab einige ausgefranste Ecken.

Genauer, an einigen Stellen waren tiefe Furchen,

wo ganze Teile fehlten. Die Leute starrten ihn an:

Wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner, dachten sie?

Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz,

sah dessen Zustand und lachte:

"Du musst scherzen", sagte er,

"Dein Herz mit meinem zu vergleichen.

Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen."

"Ja",sagte der alte Mann, "deines sieht perfekt aus,

aber ich würde niemals mit dir tauschen.

Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe.

Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen und

oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens,

das in die leere Stelle meines Herzens passt.

Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige raue Kanten,

die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe,

die wir teilten. Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben,

ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat.

Das sind die leeren Furchen.

Liebe geben heißt, manchmal auch ein Risiko einzugehen.

Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie

erinnern mich an die Liebe,

die ich für diese Menschen empfinde.

Und ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz

ausfüllen werden.

Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?"

Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen.

Er ging auf den alten Mann zu,

griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus.

Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an.

Der alte Mann nahm das Angebot an und setzte es in sein Herz.

Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte

damit die Wunde des jungen Mannes Herzen.

Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte.

Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt,

aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe

des alten Mannes in sein Herz fließen.

Sie umarmten sich und gingen weg, Seite an Seite.

Narben auf dem Körper bedeuten, dass man gelebt hat...

Narben auf der Seele bedeuten, dass man geliebt hat...

 

 

 

Insel der Gefühle

Vor langer langer Zeit existierte eine Insel,

auf der alle Gefühle der Menschen lebten:

die gute Laune, die Traurigkeit, das Wissen ...

... und auch die Liebe.

Eines Tages wurde den Gefühlen mitgeteilt, dass die Insel sinken würde.

Also machten alle ihre Schiffe startklar um die Insel zu verlassen.

Nur die Liebe wollte bis zum letzten Augenblick warten.

Bevor die Insel sank, bat die Liebe die anderen Gefühle um Hilfe:

Der Reichtum verließ auf einem luxuriösen Schiff die Insel.

Die Liebe fragte: "Reichtum, kannst du mich mitnehmen?"

"Nein, ich kann nicht. Auf meinem Schiff habe ich viel Gold und Silber.

Da ist kein Platz mehr für dich."

Also fragte die Liebe den Stolz, der auf einem wunderbaren Schiff vorbeikam.

"Stolz, bitte, kannst du mich mitnehmen?"

"Liebe, ich kann dich nicht mitnehmen" antworteteder Stolz,

"hier ist alles perfekt und du könntest mein Schiff beschädigen"

Als nächstes fragte die Liebe die Traurigkeit: "Traurigkeit, bitte nimm mich mit."

"Oh Liebe", sagte die Traurigkeit, "ich bin so traurig, dass ich allein bleiben muss."

Auch die gute Laune fuhr los, aber sie war so zufrieden, dass sie

nicht hörte, dass die Liebe sie rief.

Plötzlich rief eine Stimme: "Komm Liebe, ich nehme dich mit".

Die Liebe war so dankbar und so glücklich,

dass sie vergaß den Retter nach seinem Namen zu fragen.

Die Liebe fragte das Wissen: "Wissen, kannst du mir sagen, wer mir geholfen hat?"

"Ja", antwortete das Wissen, "es war die Zeit."

"Die Zeit?" fragte die Liebe, "Warum hat mir die Zeit geholfen?"

Und das Wissen antwortete: "Weil nur die Zeit versteht, wie wichtig

die Liebe im Leben ist."

 

 

 

Etwas Besinnliches

Falls du heute morgen aufgewacht bist und hast keine unheilbaren

körperlichen Krankheiten, bist du glücklicher als 1 Millionen Menschen,

welche die nächste Woche nicht erleben werden.

Fallsdu nie einen Kampf des Krieges erlebt hast,

nie die Einsamkeit durch Gefangenschaft,

die Agonie des Gequälten oder Hunger gespürt hast,

dann bist du glücklicher als 500 Millionen Menschen in der Welt.

Falls du in eine Kirche gehen kannst ohne die Angst, dass dir gedroht wird,

dass man dich verhaftet oder dich umbringt,

bist du glücklicher als 3 Milliarden Menschen der Welt.

Falls sich in deinem Kühlschrank Essen befindet, du angezogen bist,

ein Dach über dem Kopf hast und ein Bett zum Hinlegen,

bist du reicher als 75 Prozent der Einwohner dieser Welt.

Falls du ein Konto bei der Bank hast, etwas Geld im Portmonee

und etwas Kleingeld in einer kleinen Schachtel,

gehörst du zu 8 Prozent der wohlhabenden Menschen auf dieser Welt.

Falls du diese Nachricht liest, bist du doppelt gesegnet worden, denn:

1. jemand hat an dich gedacht um dir Mut zu machen und

2. du gehörst nicht zu den 2 Milliarden Menschen, die nicht lesen können.

 

 

 

Denk mal nach...

Heute haben wir höhere Gebäude und breitere Strassen,

aber kürzere Launen und engere Standpunkte.

Wir geben mehr aus, aber geniessen weniger.

Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien.

Wir haben mehr Kompromisse, aber weniger Zeit.

Wir haben mehr Wissen, aber weniger Urteilungsvermögen.

Wir haben mehr Medizin, aber weniger Gesundheit.

Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber den Wert reduziert.

Wir reden viel, lieben nur ein wenig, und hassen zu sehr.

Wir haben den Mond erreicht und kamen zurück, doch wir tun uns schwer,

die Strasse zu überqueren, um unseren Nachbarn zu besuchen.

Wir haben das äußere Universum erobert, aber nicht unser Inneres.

Wir haben höhere Einkommen, aber weniger Moral.

Das sind Zeiten mit mehr Freiheit, aber weniger Freude.

Wir haben viel mehr zu essen, aber zu wenig Ernährung.

Das sind die Tage wo es zwei Einkommen für ein Heim braucht,

doch die Scheidungen steigen.

Das ist die Zeit der schöneren Häuser, aber der mehr zerrütteten Heime.

Deshalb sollte man sich von heute an folgendes vornehmen:

Bewahre nichts für einen speziellen Anlass,

denn jeder Tag den Du lebst ist ein spezieller Anlass.

Suche nach Wissen, lies mehr, sitze auf Deiner Veranda,

und bewundere was Du siehst, ohne Deinen Bedürfnissen Aufmerksamkeit zu schenken.

Verbringe mehr Freizeit mit Deiner Familie und Deinen Freunden,

iß Deine Lieblingsessen, besuche die Orte die Dir gefallen und wo es Dir wohl ist.

Das Leben ist eine Kette von Momenten der Genüsse; nicht nur des Überlebens.

Brauche Deine kristallenen Gläser. Spare Dein bestes Parfum nicht auf.

Brauche es täglich, wenn Du Dich danach fühlst.

Streiche aus Deinem Wortschatz Sätze wie "eines Tages" und "irgendwann".

Lass uns jetzt den Brief schreiben, den wir schon längst schreiben wollten,

und nicht "eines Tages".

Lass uns der Familie und den Freunden sagen, wie sehr wir sie lieben.

Verschiebe nichts, was Deinem Leben Lachen und Freude bringt.

Jeder Tag, jede Stunde, jede Minute ist speziell.

Und Du weißt nicht, ob es Deine letzte gewesen ist.

 

 

Ein kleiner Junge fragt seine Mutter:

"Warum weinst du?"

"Weil ich eine Frau bin," erzählte sie ihm.

"Das versteh ich nicht," sagte er.

Seine Mama umarmte ihn nur und sagte:"Und das wirst du auch niemals."

Später fragte der kleine Junge seinen Vater:

"Warum weint Mutter scheinbar ohne einen Grund?"

"Alle Frauen weinen ohne Grund," war alles, was sein Vater sagen konnte.

Der kleine Junge wuchs heran, wurde ein Mann und fragte sich immer noch,

warum Frauen weinen.

Darief er Gott an, und als Gott ans Telefon kam, fragte er:

"Gott, warum weinen Frauen so leicht?"

Gott sagte: "Als ich die Frau machte, musste sie etwas Besonderes sein.

Ichmachte ihre Schultern stark genug, um die Last der Welt zu tragen,

doch sanft genug, um Trost zu spenden.

Ichgab ihr eine innere Kraft, um sowohl Geburten zu ertragen,

wie die Zurückweisungen, die sie von ihren Kindern erfährt.

Ich gab ihr eine Härte, die ihr erlaubt weiterzumachen, wenn alle Anderen aufgeben

undihre Familie in Zeiten von Krankheit und Erschöpfung zu versorgen,

ohne sich zu beklagen.

Ich gab ihr Gefühlstiefe,

mit der sie ihre Kinder immer und unter allen Umständen liebt,

sogar wenn ihr Kind sie sehr schlimm verletzt hat.

Ich gab ihr Kraft, ihren Mann mit seinen Fehlern zu ertragen

und machte sie aus seiner Rippe, damit sie sein Herz beschützt.

Ich gab ihr Weisheit, damit sie weiß, dass ein guter Ehemann

niemals seine Frau verletzt,

aber manchmal ihre Stärke und ihre Entschlossenheit testet,

unerschütterlich zu ihm zu stehen.

Und zum Schluss gab ich ihr eine Träne zum Vergießen.

Die ist ausschließlich für sie, damit sie davon Gebrauch macht,

wann immer es nötig ist.

Siehst du:

Die Schönheit der Frau ist nicht in der Kleidung, die sie trägt,

die Figur, die sie hat oder in der Art, wie sie die Haare trägt.

Die Schönheit einer Frau muss in ihren Augen erkannt werden,

weil sie das Tor zu ihrem Herzen sind - der Ort, an dem Liebe wohnt.

 

 

 

Ich wünsche dir...

Ich wünsche Dir nicht alles Glück der Welt, alles Liebe und nur das Beste!

Auch kein Leben ohne Sorgen und Probleme!

Doch ich wünsche Dir die Kraft, um alle Tiefen zu überwinden,

den Mut, immer nach einer Lösung zu suchen,

die Möglichkeit, einen Ausweg zu finden!

Möge sich immer ein Türchen öffnen

und ein helles Licht erscheinen!

Ich wünsche Dir ein Strahlen in die Augen,

ein Lächeln um die Lippen,

den Wind im Rücken und die Sonne im Gesicht!

Ich wünsche Dir,

dass Du die Hoffnung und Deine Träume

einschließt und ewig bewahrst,

Und auch, dass Dein Herz

Deinen Verstand immer besiegt.

 

 

 

Zuviel Schulung schadet nur

Ein Mann mittleren Alters war 25 Jahre lang Hausmeister in einer Schule gewesen.

Eines Tages wurde er zum Schulleiter gerufen.

"Ich habe Ihre alten Bewerbungsunterlagen von vor 25 Jahren durchgesehen.

Ich habe kein Abschlusszeugnis von einer höheren Schule gefunden.

Haben Sie ein Gymnasium besucht?"

"Ich bin nie auf einer höheren Schule gewesen," antwortete der Hausmeister.

"Tutmir leid, dass ich Ihnen das sagen muss,

aber wir haben neue Personalrichtlinien bekommen.

Alle Angestellten der Schule müssen wenigstens Abitur haben.

Sie haben zwar 25 Jahre lang fantastische Arbeit geleistet, aber ich

muss Ihnen kündigen. Richtlinie ist nun mal Richtlinie."

DerHausmeister brachte sein Putzzeug weg und ging nach Hause.

"Was nun?"sagte er zu seiner Frau.

"Ich bin mein Leben lang Hausmeister gewesen. Vielleicht kann ich mich

als Hausmeister selbständig machen."

Die erste Firma, bei der er vorsprach, sagte gleich zu: "Sie können bei uns putzen.

Wir wissen ja, wie gut Sie das in der Schule gemacht haben."

Bei der zweiten Firma lief es genauso.

Bald hatte der Hausmeister mehr Gebäude sauberzuhalten, als er allein schaffte.

Er stellte einen Assistenten ein.

Das Geschäft weitete sich immer mehr aus.

Der Hausmeister stellte mehr Leute ein.

Die Kunden waren so zufrieden, dass sie ihn auch noch mit  Wartungs- und

Renovierungsarbeiten beauftragten.

Nach einigen Jahren war der Hausmeister wohlhabend.

Er hatte ein paar Dutzend Mitarbeiter,

Lastwagen, Maschinen und ein sechsstelliges Guthaben bei der Bank.

Eines Tages bekam er eine Einladung von seiner Bank.

Der Vizepräsident begrüßte ihn: "Es freut mich, dass Sie gekommen sind.

Wir haben Sie ja noch niekennengelernt.

Es kommen immer nur Ihre Angestellten, um Geld einzuzahlen.

Bei einer Revision haben wir kürzlich festgestellt, dass Sie nie einen Antrag auf

Kontoeröffnung unterschrieben haben."

"Würden Sie der Ordnung halber bitte unterschreiben?"

"Ich kann nicht schreiben," entschuldigte sich der Hausmeister.

"Ich bin nie zur Schule gegangen. Würde ein X reichen?"

"Aber natürlich." Der Banker wollte einen so wichtigen Kunden nicht kränken.

"Das ist erstaunlich.

Ein Hausmeister macht sich selbständig, baut einegroße Firma auf

und wird einer unserer größten Kunden.

Stellen Sie sich mal vor, was aus Ihnen geworden wäre,

wenn Sie eine gute Schulbildung gehabt hätten."

"Zum Teufel!" sagte der Hausmeister. "Wenn ich eine höhere Schule besucht

hätte, wäre ich immer noch Hausmeister!"

 

 

 

Verarbeitung der Vergangenheit

Du sagst, dass ich dich nie verstanden habe und nur mir selber wichtig war.

Du sagst, ich war verschlossen wie ein Grab, verletzend kalt und unnahbar.

Wie oft du geweint hast in der Nacht und ich hab meistens darüber gelacht,

weil ich nicht gemerkt hab wie es dir geht.

Du warst fast wie ein Teil von mir,  jetzt stehst du auf einmal in der Tür und

wie ich aufwach ist es zu spät.

Du warst ganz einfach immer neben mir, im Schatten meiner Eitelkeit

und ich hab viel zu wenig geredet mit dir,

schon durch die Selbstverständlichkeit.

Ich hab nie gesehen wie schön du bist,

ich hab dich nie im Leben vermisst, denn immer

wenn ich dich gebraucht habe, warst du da.

Du willst jetzt endlich wichtig sein, es gibt auch nix mehr zum Verzeihen,

weil reden kann ich jetzt mit mir alleine.

Ich gäbe weiß Gott was dafür, wärst du heut Nacht noch neben mir

und ich würde deinen Atem auf meiner Haut spüren.

Der Stolz macht unbeschreiblich blind, der Hochmut hat seinen Fall verdient,

doch in mir schreit es nach dir so furchtbar laut.

Es tut so weh wenn man verliert, wenn einem die Kraft zerrissen wird.

Man sieht dann jeden Fehler ein, doch leider ist schon

alles vorbei.......

 

 

 

Die Liebe und der Engel

Ich saß alleine auf einem Spielplatz, auf der Schaukel, als ein kleines Mädchen

zu mir kam... es sah mich schaukeln, und meine Tränen.

Es fragte mich: "Warum weinst du?"

Ich sagte "Wegen der Liebe!"

Das kleine Mädchen schwieg kurz und fragte mich dann "Was ist Liebe?"

Ich sah es an und versuchte ihr zu antworten... ich dachte kurz nach und sagte dann

"Liebe ist Trauer!"

Sie meinte kurz drauf "Nein, das ist es nicht!"

Sie berührte mich sanft im Gesicht und schaute mir in die Augen.

"Liebe ist unendliches Glück. Denn das wunderbarste, was du je lernen kannst, ist zu lieben und wieder geliebt zu werden und dass du weinst, zeigt mir dass du lieben kannst, also solltest du froh darüber sein. Denn es gibt auch Menschen, die haben nie zu lieben gelernt, also lache lieber! Denn du kannst lieben!"

Mit diesen Worten ging das Mädchen...

Ich trocknete meine Tränen und wollte sie fragen, woher sie diese Weisheit hat,
doch ich konnte das Mädchen nicht mehr finden... und als ich hoch sah,
sah ich einen Engel...

 

 

 

Gefühle

Gefühle entstehen ganz plötzlich.

Sie umgeben Dein Herz, Deine Seele, bestimmen Dein Leben.

Nicht immer ist es leicht, sie zu deuten.

Sie helfen Dir, Dich selbst zu entdecken, zeigen,

was Du magst und was Dich kränkt.

Deine Gefühle, das bist Du.

Doch manchmal wünscht Du Dir, es gäbe sie nicht,

so gäbe es keine Tränen, kein Leid.

Doch dann gäbe es auch nicht Dich!

Gefühle sind da, um zu zeigen, zu erklären.

Sie helfen den Menschen, sich zu erkennen.

Und sie lassen zu, Schwächen zu akzeptieren und Stärken zu honorieren.

Viele Gefühle sind tief in einem verborgen.

Es braucht Geduld und Liebe, sie zu ergründen.

Doch selbst die Liebe ist manchmal zu schwach,

die Mauer um Dein Herz einzureißen,

Deinen Gefühlen die Freiheit zu geben.

Gefühle und Liebe, sind als Einheit unschlagbar.

Sie geben Dir Hoffnung und Kraft.

Und auch wenn du denkst, es gelingt Dir nicht, diese Einheit herzustellen,

so wird es doch immer einen Menschen geben,

der tief in seinem Herzen

Gefühle verbirgt und den Mut hat, die Mauer darum einzureißen.

 

 

 

Kinder im Haus

Wenn du heimkehrst am Abend, das Tagwerk vollbracht,

und du öffnest die Türe erschöpft und ganz sacht,

und du stolperst und trittst auf die Plüsch - Mickymaus

dann freu dich darüber - es sind Kinder im Haus.

 

Wenn die Handtücher schmutzig, die Seife ganz schwarz,

wenn das Kaugummi klebt an den Kissen wie Harz,

dann lächle darüber und mach` dir nichts draus

und sieh drüber weg - es sind Kinder im Haus.

 

Wenn der Teppich der Stube mit Schmutz übersät,

der sich frisch aus den Sohlen der Schuhe entlädt,

wenn die Tapsen der Stiefelchen werden zum Graus,

dann freu` dich daran - es sind Kinder im Haus.

 

Wenn die Spüle der Küche mit Nudeln verstopft

und der Wasserhahn ständig ins Waschbecken tropft,

wenn das gleiche Theater tagein und tagaus,

dann nimm es doch leicht - es sind Kinder im Haus.

 

Wenn die Wäsche im Korb sich mit jedem Tag häuft

und das Radio lautstark den ganzen Tag läuft,

dann sieh es mit Freude und mach` dir nichts draus,

dann sei guter Dinge - es sind Kinder im Haus.

 

Nach Jahren, wenn alles ist sauber und fein

und du sitzt im Alter am Fenster, allein,

dann hörst du das Lachen der Kinder, durchaus,

doch die sind lang fort. Verwaist ist dein Haus...

 

 

 

Zwei Wölfe

Ein alter Indianer saß mit seinem Enkelsohn am Lagerfeuer.

Es war schon dunkel geworden und das Feuer knackte,

während die Flammen in den Himmel züngelten.

Der Alte sagte nach einer Weile des Schweigens: "Weißt du, wie ich mich manchmal fühle?

Es ist, als ob da zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen würden.

Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam.

Der andere hingegen ist liebevoll, sanft und mitfühlend."

"Welcher der beiden wird den Kampf um dein Herz gewinnen?" fragte der Junge.

"Der Wolf, den ich füttere," antwortete der Alte.

 

 

 

Der kleine Junge

Es war einmal ein kleiner Junge, der schnell ausrastete und ärgerlich wurde.

Sein Vater gab ihm einen Hammer und eine große Tüte voller Nägel.

Jedes Mal, wenn er ausrastete, sollte er lieber einen Nagel in den Zaunhinter dem Haus schlagen,

als seine Wut an anderen auszulassen.

Am ersten Tag schlug der Junge 30 Nägel in den Zaun.

Die Tage vergingen, und mit ihnen nahm auch die Zahl der Nägel ab,

die der Junge in den Zaun schlagen musste. Er fand heraus, dass es einfacher war,

nicht auszurasten, als Nägel in den Zaun zu schlagen.

 

Schließlich kam der Tag, an dem der Junge überhaupt nicht mehr ausrastete.

Er sagte dies seinem Vater und der riet ihm nun, für jeden Tag, an dem er nicht mehr ausrastete,

einen Nagel wieder herauszuziehen. Wieder vergingen etliche Tage und schließlich konnte der Junge

seinem Vater berichten, dass er alle Nägel herausgezogen hatte.

 

Der Vater nahm seinen Jungen bei der Hand und ging mit ihm zum Zaun.

Er sagte: "Das hast du gut gemacht, mein Sohn. Ich bin sehr stolz auf dich.

Aber schau dir all die Löcher im Zaun an. Der Zaun ist nicht mehr der, der er einmal war.

Denke daran, wenn du das nächste Mal etwas im Ärger zu anderen sagen willst.

Deine Worte könnten eine Narbe hinterlassen so wie die Nägel ihre Spuren im Zaun hinterlassen haben.

Auch wenn du sagst, dass es dir leid tut, die Wunde ist dennoch da".

 

 

 

Vergeben können

Zwei Freunde wanderten durch die Wüste.

Irgendwann auf ihrer Reise fingen die zwei Freunde an zu streiten und der eine Freund gab dem

anderen eine Ohrfeige.

Der Freund, von der Ohrfeige zutiefst verletzt, sagte nichts dazu und schrieb nur in den Sand:

„Heute hat mir mein Freund eine Ohrfeige gegeben“ ...

Sie gingen weiter, bis sie schließlich zu einer Oase kamen, in der sie baden wollten.

Der zuvor schon Geohrfeigte wäre dabei fast ertrunken, hätte sein Freund ihn nicht gerettet.

Als er sich schließlich wieder erholt hatte, gravierte er in einen Stein:

„Heute hat mir mein Freund das Leben gerettet.“

Der andere wunderte sich und fragte:

„Warum hast du in den Sand geschrieben, als ich dich geschlagen habe,

und nun schreibst du auf einen Stein?“

Der Freund lächelte und antwortete: „Wenn ein Freund uns verletzt,

sollten wir es in den Sand schreiben,

wo der Wind der Vergebung es wieder auslöschen kann.

Aber wenn uns etwas wirklich Schönes widerfährt,

dann sollten wir es in einen Stein gravieren, in die Erinnerung des Herzens,

von wo es nicht mehr verschwinden kann.“

Lerne, in den Sand zu schreiben und dem Wind der Vergebung die Chance zu geben,

Enttäuschungen und Verletzungen wieder vergessen zu machen.


Das Geschenk

Ein alter Mann saß in einem Bus. In seinem Arm hielt er einen wundervollen Blumenstrauß.

Ein junges Mädchen konnte ihren Blick nicht von der Blumenpracht lassen. Immer

wieder schaute sie zu den bunten Blüten und lächelte scheu.

Kurz vor der nächsten Haltestelle stand der Mann auf und ging zu dem Mädchen.

Er reichte ihr den Strauß und sagte:

“Ich habe gesehen, dass du diese Blumen liebst. Sie sind eigentlich für meine Frau.

Aber ich denke, meine Frau würde gerne, dass du sie bekommst. Ich gehe jetzt zu ihr und erzähle ihr,

dass ich dir die Blumen geschenkt habe.”

Das Mädchen nahm den Strauß mit einem nun strahlenden Lächeln.

Als der alte Mann ausstieg, sah sie ihm noch nach.

Und er verschwand durch ein Tor, welches zu einem

kleinen Friedhof gehörte.

 











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