Jemandem ein Geschenk zu machen, den man noch nicht gut kennt, kann eine echte Herausforderung sein. Schließlich möchte man freundlich und aufmerksam wirken, ohne zu persönlich oder übertrieben zu sein. Das richtige Geschenk ist deshalb meist eher klein, neutral und mit einer positiven Geste verbunden.
1. Die goldene Regel: Unkompliziert und unverfänglich
Bei neuen Bekanntschaften gilt: Weniger ist mehr. Das Geschenk sollte keine Verpflichtung erzeugen und keinen falschen Eindruck hinterlassen. Persönliche Dinge wie Parfum, Kleidung oder Schmuck sind eher ungeeignet, da Geschmack und Vorlieben noch unbekannt sind.
2. Klassische Geschenkideen
Bewährt und fast immer passend sind:
- Blumen (ein kleiner Strauß oder eine einzelne Blume)
- Schokolade oder Süßigkeiten in guter Qualität
- Tee oder Kaffee, möglichst in einer neutralen Sorte
- Eine Kerze oder ein kleines Deko-Objekt
Diese Geschenke sind höflich, freundlich und kommen ohne große Erwartungen aus.
3. Kleine Aufmerksamkeiten mit Persönlichkeit
Wenn man im Gespräch schon etwas über die Person erfahren hat, kann man daran anknüpfen:
- Ein Notizbuch für jemanden, der gern schreibt
- Ein Lesezeichen für eine Person, die Bücher mag
- Eine Pflanze (z. B. Sukkulente), die wenig Pflege braucht
Solche Geschenke zeigen Interesse, ohne zu aufdringlich zu wirken.
4. Zeit statt Dinge
Manchmal ist ein gemeinsames Erlebnis die beste Wahl:
- Einladung auf einen Kaffee
- Ein kleines Mitbringsel plus gemeinsame Aktivität
Das wirkt persönlich, bleibt aber locker und unverbindlich.
5. Was man besser vermeiden sollte
- Sehr teure Geschenke
- Stark persönliche Gegenstände
- Geschenke mit romantischer oder zweideutiger Botschaft
- Humorartikel, die missverstanden werden könnten
Fazit
Ein Geschenk für jemanden, den man gerade erst kennengelernt hat, sollte freundlich, dezent und wertschätzend sein. Kleine Gesten zählen oft mehr als große Geschenke. Wer aufmerksam zuhört und es schlicht hält, liegt fast immer richtig.